Das Handy - ein prima Lernwerkzeug

Kinder und Jugendliche lieben ihr Handy und möchten es keine Sekunde aus den Augen lassen, um nur nichts zu verpassen. Eltern sind von dieser Leidenschaft meist wenig begeistert. Und die ständig eingehenden Nachrichten und Benachrichtigungstöne sind in der Tat ein großer Störfaktor für die Konzentration. Daher ist es wichtig, dass Kinder die Angewohnheit erlernen, das Handy in den Flugmodus oder ganz auszustellen, wenn sie konzentriert lernen wollen.

Andererseits kann das Handy beim Lernen eine große Hilfe sein: Karteikarten-Apps helfen beim Vokabel- oder Faktenlernen. Der Lernstoff ist immer dabei und kann über den Tag verteilt mehrfach wiederholt werden: An der Bushaltestelle, in der S-Bahn, in der Warteschlange an der Kasse. Wann immer ein bisschen Zeit ist.

Eine weitere nützliche Funktion ist das Diktiergerät oder die Memo-Funktion, in der auch Sprachaufnahmen möglich sind. Das Kind kann sich den Lernstoff einfach ins Handy sprechen und immer wieder abhören. Auch Referate können so geübt werden.

Der Handy-Wecker kann dabei helfen, die Konzentrationszeit einzuhalten oder dazu genutzt werden, an das rechtzeitige Losgehen zu einem Termin zu erinnern. Immer wieder auf die Uhr zu schauen, um pünktlich los zu kommen, stört nämlich auch die Konzentration. Und die Stoppuhr kann helfen herauszufinden, wie lange man braucht, um eine bestimmte Aufgabe zu bearbeiten. Dieses Wissen kann helfen, die Zeit in einer Klassenarbeit besser einzuteilen.

Die Kalenderfunktion kann dabei behilflich sein, Abgabetermine und Klassenarbeiten nicht zu verpassen sowie die tägliche Wiederholung von Lernstoff zu organisieren.

Anstatt also das Handy generell zu verteufeln, suchen Sie zusammen mit ihrem Kind. nach den Vorteilen. Gehen Sie doch die Funktionen gemeinsam durch und sprechen über mögliche Anwendungsmöglichkeiten.

 

Do

23

Jun

2016

Jedes Kind kann und will lernen - wenn es nicht daran gehindert wird

Kinder sind Lernmeister. Unglaublich, was sie in wenigen Monaten und Jahren alles an Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wissen aufsaugen. Sie lernen von kleinauf einfach alles: Sprechen in ein, zwei, manchmal sogar drei Sprachen. Gehen, Laufen, Radfahren, Spielregeln, Wege, Schuhezubinden, mit Tieren umgehen, Handlungsabläufe und, und, und. All dies wird nicht gelernt, weil das Kind MUSS, sondern weil es einen natürlichen Lerndrang verspürt. All dies wird gelernt, wenn es "dran" ist und sofort in Handlungen umgesetzt. Mit jedem Lernschritt werden neue Freiheiten entdeckt und in Besitz genommen.

Damit ist oft Schluss, wenn Kinder in die Schule  kommen.

mehr lesen